Auch wenn es auf den Fotos und den Videos so scheint, als wären Welsh Terrier einfach niedlich und leicht steuerbar,
so sind sie doch nur in seltenen Fällen ein Hund für Anfänger.
Sie sehen putzig aus und sind sehr verspielt, das stimmt. Aber sie besitzen meistens die typische Triebstärke und Schärfe
eines Terriers, die besonders in den ersten beiden Lebensjahren eine enorm konsequente Erziehung fordert.
Der Beute- und Jagdtrieb ist meist sehr ausgeprägt und die Bereitschaft zu dienen eher kaum.
Sie sind sehr eigenständig und müssen mit enorm viel Geduld, Mut und Souveränität zur Freude am Mitarbeiten,
zur "untergeordneten" Eingliederung in die Familie und zum Verzicht vom "höchsten Rang im Rudel" überzeugt werden.
Ihre Bereitschaft sich auch sehr aggressiv zu widersetzen, macht sich oft schon im Welpenalter bemerkbar und darf nicht als von selbst vorübergehende Phase belächelt werden. Oft habe ich in meiner bisherigen Laufbahn als Hundetrainerin erlebt, dass Familien vor ihrem noch jungen Hund richtig Angst bekamen, weil sie es versäumt hatten, ihm von Anfang an klare Regeln beizubringen, inkonsequent waren und seine Karriere-Strategien als Spieltrieb aufgefasst hatten.
Lotte ist eine in diesen Themen besonders dominante Hündin, wobei meine Stammkunden und Freunde wissen, dass ich mit diesem Begriff äußerst sparsam umgehe. So wird sie auch sicherlich in meinem nächsten Buch ein eigens Kapitel erhalten.
Wie gesagt, es muss nicht so sein, aber es ist für einen Welsh Terrier eher typisch sehr mutig zu sein, als das Kuscheltier, wonach er aussieht. Auch wenn manche Züchter dies leider eher verharmlosen.
Trotzallem ist es eine tolle Hunderasse, wie alle Terrier, wenn man sich damit auskennt.
Wie sagte Günther Bloch so schön: "Es gibt Hunde und es gibt Terrier."
 
Ich helfe Ihnen gerne mit Ihrem Terrier.
Herzlichst Ihre
 
Petra Assmann
 
Sievern, im August 2013
 
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